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THEATERNATUR Festival

Festival der Darstellenden Künste
Schauspiel | Livemusik | Tanztheater | Zeitgenösssicher Zirkus | Musik | Theater für Kinder | Performance | Workshops | Onlineradio

22./23.7. + 29./30.7.2024 - FREI|LUFT|KULTUR / Region Harz
2. bis 18.8.2024 - FESTIVAL AN DER WALDBÜHNE / Benneckenstein, Oberharz am Brocken


Wege zum Glück?

Zehn Jahre THEATERNATUR FESTIVAL – Das soll gefeiert werden! Zwischen abgeholzten Fichtenwäldern am Ortsrand, umringt von einem Fleckchen Mischwald, verbirgt sich die WALD|BÜHNE Benneckenstein. Zum 10. Mal präsentierte KULTURREVIER HARZ e.V. das THEATERNATUR – Festival der Darstellenden Künste im Oberharz und verwandelt die Region in eine Bühne. Das Programm der diesjährigen Jubiläumsausgabe lädt dabei auf eine Suche nach Wegweisern zum Glück, und lädt Sie, euch und uns alle ein, mit auf die Suche zu gehen.

In einer außergewöhnlichen Atmosphäre erwarten uns anregende Theatererlebnisse: Professionelle Theaterproduktionen treffen auf FEIER|ABEND-Stimmung, regionale Themen verbinden sich mit gesellschaftlichen Fragen. Kommt zusammen und lasst uns gemeinsam das Jubiläum feiern. Wir freuen uns darauf, mit euch vom 20. Juli bis 18. August 2024 gemeinsam zu: Lachen.Weinen.Denken.Genießen.

Weitere Veranstaltungen und Informationen zu Eigenproduktionen, Gastspieljury, solidarischem Preissystem, Rahmenprogramm, WALD|LUFT|SPEKTAKEL, FREI|LUFT|KULTUR, KINDER|SPEZIAL und das Festivalradio radio|funkalow auf www.theaternatur.de.

Kontakt

THEATERNATUR Festival
Festivalgelände Waldbühne Benneckenstein
Waldschlösschen 5
D-38877 Oberharz am Brocken OT Benneckenstein

Telefon: +49 (0)3 94 57-21 98 13
E-Mail: neugier@theaternatur.de

 

KULTURREVIER HARZ e.V.
Bahnhofstr. 22c
D-38877 Oberharz am Brocken
Bewertungschronik

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Aufführung

GlückGlückGlückGlückGlück

Von Karolin Stächele (DAGADA dance company) und Lena Reissner
SCHAUSPIEL + TANZ | EIGENPRODUKTION | KULTURREVIER

Uraufführung: 2.8.2024

Ist es Glück im Unglück oder Schicksal? In Edgar Allan Poes Kurzgeschichte „Hinab in den Maelström“ begegnet der Mensch einer Naturgewalt, die sein Schicksal herausfordert und sein Leben für immer verändert.

Ein Fischerboot gerät in einen gefährlichen Meeresstrudel – dem sagenumwobenen Mahlströme. An Bord drei Menschen, zwei Menschen von ihnen werden eingesogen und verschlungen, doch ein Dritter kämpft gegen die Bedrohung – Aufgeben? auf keinen Fall! Und? Ja, natürlich hat er überlebt, doch wie? Er weiß einiges zu Berichten. Wenn Sie ihn fragen würden, was er erlebt hat und wie er als einziger den Weg raus aus dem Strudel finden konnte, wird er ihnen einiges zu erzählen haben – kann man ihm glauben? Dies ist der Ausgangspunkt für Glückglückglückglückglück. Ausgehend von Edgar Allan Poes Kurzgeschichte, und inspiriert von Philip Glass gleichnamiger Komposition haben sich die Künstlerinnen Lena Reissner und Karolin Stächele (DAGADA dance company) mit der Suche nach Glück und dem was geschehen mag wenn der Weg zum Glück im Dickicht von Nebel verloren gegangen ist. Was also, wenn Ausweglosigkeit und Krisen von uns Menschen Besitz ergreifen?

Als Uraufführung entsteht ein Abend zwischen Theater und Tanz – Text und Musik. Mit viel Atmosphäre, Bewegung und Klang. Mit zwei unterschiedlichen Erzählweisen des Theateres und zwei Zugängen der Künstlerinnen nimmt der Abend uns mit in eine Welt auf eine Suche. – Finden die Figuren auf der Bühne hinaus? Es wirbelt und kracht und bleibt fließend in Bewegung unter den Bäumen der Waldbühne – ganz wie der Sog des Maelström. Auf multimediale Weise wird der Abend zu einem Rausch: tanzend, singend und schäumend. Dabei nehmen die Figuren auf der Bühne, das Publikum mit auf eine theatrale Reise, getrieben von der Hoffnung, am Ende mit neuer Kraft unverhofft aus dem sagenumwobenen Meeresstrom wieder aufzutauchen.

Wir leben in einer krisengebeutelten Zeit. Dabei sind es nicht nur globale Krisen, sondern auch sehr persönliche Momente, die uns buchstäblich den Boden unter den Füßen wegreißen können. Wie gehen wir damit um? Als Gesellschaft, als Individuum? Was gibt uns wieder Halt?

KAPITEL 1 – WIE ICH HEUTE NICHT GESTORBEN BIN…

Die Regisseurin Lena Reißner untersucht in Wie ich heute nicht gestorben bin die Glückserzählungen unserer Zeit und was bleibt, wenn sie ausgehen. Was, wenn diese Erzählungen brüchig werden und an ihr Ende gelangen? Wenn wir nicht mehr wissen, was Glück eigentlich bedeutet. Welche Glücksversprechen sind real und an welche haben wir uns irgendwann gewöhnt. Ein Eigenheim? Ein Kind? Ein Cabriolet? Eine Kreuzfahrt ans Ende der Welt?

Vielleicht liegt das Glück dort, wo wir es nie gesucht haben. Vielleicht ist das Glück genau jetzt, in diesem Moment, einfach, weil wir in dieser Sekunde nicht gestorben sind.

Regie & Text: Lena Reissner
Bühne & Kostüm: Juri Gänsdorfer
Dramaturgie: Marisa Burkhardt
Spiel: Emma Petzet
Spiel & Musik: Johannes Rieder
Lichtdesign: Ingo Jooß

KAPITEL 2 – LANDFALL

In LANDFALL kämpfen vier Tänzerinnen und Tänzer ums Überleben. Sie suchen nach Halt, kämpfen gegen die Angst, bäumen sich auf gegen den Tod und feiern das Leben wie zum Protest. Die eigenen Dämonen überwindend, wachsen sie über sich hinaus und greifen dem Schicksal in den Rachen.

Monatliche Jahrhunderthochwasser, Krieg in Europa, Energie- und Wirtschaftskrise, Risse im gesellschaftlichem Zusammenhalt – die Nachrichten um immer neue Krisen und kollektive Herausforderungen reißen nicht ab. Dabei sind es nicht nur die globalen Krisen, sondern auch individuelle und sehr persönliche Momente, die uns in eine Krise stürzen können und manchmal schwerer zu verarbeiten sind als die gemeinschaftlichen.

LANDFALL entsteht eigens für das THEATERNATUR FESTIVAL 2024 des Kulturrevier Harz und knüpft an eine Serie der letzten DAGADA dance Performances an, die sich mit apokalyptischen Krisen unserer Zeit beschäftigten. Inspiriert von Edgar Allan Poes „Ein Abstieg in den Maelstrom“ und der gleichnamigen Musik von Philip Glass entwirft Karolin Stächele mit ihrem DAGADA dance Team eine tänzerische Empfindung auf die Überforderungen unserer Zeit. – Gibt es einen Weg hinaus?

Choreographie, Kostüm & Künstlerische Leitung: Karolin Stächele (DAGADA dance company)
Tanz & Co-Kreation: Marcella Centenero, Kirill Berezovski, Olivia Grassot, Peter Butler
Musik & Komposition: Paul Tinsley
Videokunst: Paco Ladrón de Guevara Rodriguez
Dramaturgische Beratung: Anika Bendel
Probenleitung und Choreographische Assistenz: Olivia Grassot
Lichtdesign: Ingo Jooß
Videoassistenz: Yanick Lampe

Produktion & Konzeption: Jan-Hendrik Hermann | THEATERNATUR FESTIVAL

Gefördert durch die Kunststiftung des Landes Sachsen-Anhalt.

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Aufführung

Monte Rosa

von Theresa Dobler
WALD|STUDIO | EIGENPRODUKTION | KULTURREVIER HARZ

Premiere: 3.8.2024

A: Spürst du auch so wenig?
C: Ja, zum Glück (lacht)


In einer Gebirgswelt, in der die Gletscher bereits abgeschmolzen sind und im Tal kein Leben mehr möglich ist, treffen drei Bergsteiger aufeinander. Bei ihrem endlosen Aufstieg halten sie nie inne und nur Ausschau nach dem bestmöglichen Partner: jung, fit und lustig. Auf dem Weg zum höchsten Gipfel und auf der Hut vor dem nächsten Steinschlag verstecken sie ihre Schwachstellen und messen ihre Kräfte, bis sie irgendwann nicht mehr können und etwas von jener Traurigkeit spüren, die für Bergsteiger besonders gefährlich ist.

Die österreichische Dramatikerin Teresa Dopler jagt in ihrem vielschichtigen und herrlich skurrilen Text drei verlorene Seelen durch ein fiktives Gebirge auf der heimlichen Suche nach Glück.

Regie: Frieda Lange
Ausstattung: Denise Adam
Komposition: VIVKO
Dramaturgie: Amelie Lopper
Es spielen: Julia Blechinger, Amélie Miloy, Jonas Blechner

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Aufführung

Mein Leben mit Leonardo DiCaprio

What’s Love, Frankfurt a.M. und der Welt
FREI|LUFT|KULTUR | ÖFFENTLICHER RAUM | GASTSPIEL

In „Mein Treffen mit Leonardo DiCaprio“ geht es um… – genau: Leonardo DiCaprio! Und….die Liebe! Und das mit viel Musik und ordentlich Energie!

…bell hooks sagt: „In unserer Kultur wird derzeit kaum noch öffentlich über die Liebe diskutiert.“ Stimmt das? Es gibt eine Menge Popsongs über Liebe und Filme, die wahlweise tragische oder glückliche Lovestories erzählen. Und tendenziell wird davon ausgegangen, dass wir alle wissen, wie das Lieben geht, dass wir nur auf die richtigen Personen treffen müssen und dann flutscht das Ganze schon von alleine. – Ja, na klar, es sei denn die Eltern sind dagegen oder man wird durch ein schreckliches Unwetter voneinander getrennt!

Aber selbst falls uns die Fähigkeit zum Lieben mit in die Wiege gelegt ist, bestimmte Vorstellungen, Konventionen und Vorbilder prägen unseren Umgang mit der Liebe. Und da das 21. Jahrhundert nicht unbedingt als wenig komplexes Zeitalter in die Geschichte eingehen dürfte, liegt der Verdacht nahe, dass auch das Lieben unserer Zeit vielschichtig geprägt ist.

In ihrem Comic „Ich fühl’s nicht“ verhandelt Liv Strömquist in verschiedenen Erklärungsansätzen, warum es dieser Tage schwierig ist, entschieden und groß zu lieben. Und dass „ein bisschen Lieben“ nicht ausreicht, darüber ist man sich ja doch eher einig. Sie bedient sich dabei Theorien von Philosoph*innen wie Byung-Chul Han und Eva Illouz und auch alten Knackern wie Sokrates und Aristophanes.

Angel Krastev und Marlene Haagen entwickelten zunächst eine szenische Lesung aus dem Comic, der sich dann zu einem fulminanten Abend entwickelte: Gemeinsam mit dem Musiker Mika Amsterdam tanzen, singen und diskutieren die Schauspielerinnen Marie Bretschneider und Marlene Haagen in „Mein Treffen mit Leonardo DiCaprio“ mit und um die von Strömquist aufgestellten Thesen „der Konjunktur der Rationalen Wahl“ oder „der Neudefinition von männlichem Erfolg.“ Dabei verknallen sich die Protagonist*innen (die doch eigentlich einfach nur Vorlesen sollten!) ineinander, buhlen umeinander oder verkuppeln sich miteinander.

Und Leonardo DiCaprio? Als gebotoxter Gefühlsfanatiker, als virtuoser Walzerliebhaber und als Zigarre rauchender Klugscheißer begleitet er durch den Abend. Herr DiCaprio steht dabei exemplarisch für uns alle (auch wenn er ein paar Euros mehr hat als die meisten von uns.) Redebarf und Geständniswut vorprogrammiert!

Von & Mit: Marlene-Sophie Haagen, Marie Julie Brettschneider, Mika Amsterdam
Musikalisches Arrangement: Camilo Bornstein
Regie: Angel Krastev

Eintritt frei

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Aufführung

SAUMAGEN – Eine gemeinsame Spurensuche ins innere von Glück

Eine Einladung

Wege zum Glück? Wer sucht sie nicht? Und wenn es um die Frage geht: Darf’s noch ein bisschen mehr sein? Die Antwort wäre klar! Umso erstaunlicher, dass trotz Unmengen von Ratgebern und Versprechungen das Glück nicht spürbar zuzunehmen scheint. Messen wir falsch, suchen wir an den falschen Stellen? Malte Schlösser und Moritz von Rappard möchten das nicht länger hinnehmen und laden zu vier Versuchen ein.

Weitere Informationen folgen in Kürze.

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1 Fest

WALD|​LUFT|​SPEKTAKEL

Ein Tag voller THEATER + NATUR + FESTIVAL

Wir öffnen das Festivalgelände für alle – mit freiem Eintritt! Kommt wann ihr wollt und bleibt so lange ihr möchtet. Ihr wisst nicht, ob Theater, Kunst, Waldbühne zu euch passen? Dann ist beim WALD|LUFT|SPEKTAKEL die optimale Gelegenheit vorbeizukommen und reinzuschnuppern. Auf allen drei Bühnen am Festivalgelände erwarten euch Theater für Kinder, Musik und Performance. Ob beim Tanz der tausend Würste, bei dem unsere Welt ausgiebig aus der Pelle geschält und verwurstet wird, bis wir alle eine gemeinsame Würstchenkette bilden, bei der Live-Musiktheaterperformance Wofür es sich zu kämpfen lohnt, bei BIG BOX & kleines Orchester für Kinder und alle, die gerne Staunen, oder bei einer frischen Bratwurst im Schatten des Waldes. Wir laden euch ein zu einem vielseitigen Programm von morgens bis nach Sonnenuntergang. Denn dann ist die beste Zeit, den Tag der offenen Tür gemeinsam, beim Mitsingkonzert auf der WALD|BÜHNE und einem Getränk an der RAST|STÄTTE ausklingen zu lassen.

Hauptprogramm

11 Uhr WALD|STUDIO
Der Bär, der nicht da war ab 4 Jahren
Theater HERZeigen

12:15 Uhr WALD|SCHNEISE
ANTZ! Die Seele der purpurnen Ameise
Bretschneider/Weinberger

13:30 Uhr WALD|STUDIO
Der Bär, der nicht da war ab 4 Jahren
Theater HERZeigen

14:45 Uhr WALD|SCHNEISE
ANTZ! Die Seele der purpurnen Ameise
Bretschneider/Weinberger

16:00 Uhr WALD|STUDIO
Monte Rosa
von Theresa Dobler | EIGENPRODUKTION | Kulturrevier Harz e.V., Regie: Frieda Lange

17:30 Uhr WALD|SCHNEISE
ANTZ! Die Seele der purpurnen Ameise
Bretschneider/Weinberger

19:00 Uhr WALD|BÜHNE
Foolish Doom – oder wie wahnwitzig ist unsere Welt
Tiny Colossus

Eintritt frei – Spenden erbeten – Empfohlener Kulturbeitrag: 10 €

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Kindertheater

Der Bär, der nicht da war

WALD|LUFT|SPEKTAKEL | THEATER FÜR KINDER | GASTSPIEL | Theater HERZeigen, Tübingen
ab 4 Jahren

Genau wie der Bär im Stück, findet sich das Publikum im WALD|STUDIO umgeben von Wald. Mit viel Bewegung, Humor und Musik begibt sich „Der Bär, der nicht da war” auf leicht zugängliche Weise auf den Weg entlang einer Frage, die kaum aktueller sein könnte: Wer bin ich? Was macht mich aus? Und was benötige ich, um glücklich zu werden? „Der Bär, der nicht da war” betrachtet hierbei das diesjährige Festivalthema aus der Perspektive des Individuums und doch beinhaltet er dadurch gleichzeitig auch eine gesellschaftliche Dimension. Reicht es denn, wenn alle für sich glücklich werden?

Angestoßen von einer Textnachricht: „Bist du ich?” beginnt eine Suche im Inneren des Bären, die sich auch im Äußeren wiederfinden lässt. Dabei beginnt ein wundersamer Wald um den Bären herum zu wachsen, in dessen dichtes Geflecht er hineintritt. Konfrontiert mit dem Klang seiner eigenen Stille driftet er immer tiefer in diesen Wald aus Fragen und Suche hinein. Dabei begegnet er alten Freunden und hinterfragt seine eigene Wahrnehmung und Sehnsüchte: „Macht es mich glücklicher Blumen zu riechen, oder diese zu zählen?” Getrieben von der Hoffnung und dem Glauben, dass es möglich ist, sich selbst zu finden – auch wenn es über Umwege geschieht – zieht der Bär los und nimmt die Kinder mit auf diesen Weg. Ist diese Suche nach dem eigenen Ich wirklich wünschenswert?

Horizonte Entdecken: Juryfavorit!

Im Rahmen des Formates „Horizonte entdecken” wurde die Produktion „Der Bär, der nicht da war” von einer Gastspieljury aus Bewohnerinnen und Bewohnern der Region Harz aus allen Einsendungen des OpenCalls 2024 auf Platz 1 in der Kategorie Theater für junge Menschen gewählt. Mit „Horizonte entdecken” wünschen wir uns, die Möglichkeiten zur Mitgestaltung und gemeinschaftlichen Auseinandersetzung zu stärken. Im Rahmen des Festivals, stellen wir dazu ausgewählte Spielplanslots zur freien Besetzung durch die Bürger*innenjury zur Verfügung.

Spiel & Musik: Gwendolin Stisser und Johanna Sophia Müller
Regie: Anetta Dick
Bühnenbild: Leonardo Sarmiento
Figur/Kostüm: Esther Falk
Illustration/Grafik: Anastasia Usinger
Fotos: Daniela Aldinger

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Performance

ANTZ! Die Seele der purpurnen Ameise

Bretschneider/Weinberger, Bremen
WALD|LUFT|SPEKTAKEL| PERFORMACE | GASTSPIEL

ANTZ! ist eine interaktive-audio-Performance, deren Ausgangspunkt der Organismus von Ameisenvölkern darstellt. Die Teilnehmenden durchleben eine meditative Reise, umringt von Natur und anderen Menschen, und schmelzen dabei vielleicht zu einem eigenen Organismus. In der Menschheitsgeschichte spiegelte der menschliche Blick auf die Ameise häufig den jeweiligen Zeitgeist und veränderte sich über Epochen beständig. Dabei dienten Ameisen sowohl als Modell für republikanische, monarchische und totalitäre Gesellschaftsentwürfe als auch für libertäre Gedankenwelten oder starke, hilfsbereite Gemeinschaften.

ANTZ! wirft den Blick auf mögliche Gesellschaften in der Zukunft und pendelt dabei zwischen Utopie und Dystopie. Im Mittelpunkt steht das Verhältnis von Individuum und Gemeinschaft. Begriffe wie Schwarmintelligenz, Superorganismus oder Ameisen-Algorithmus werden auf künstlerische Weise erforscht. Ausgangspunkt sind naturwissenschaftliche Erkenntnisse aus der Ameisenforschung zu unterschiedlichen Aspekten von Gemeinschaft. Die Performance lässt diese zu Inspirations- und Projektionsräumen werden.

„Nimm deinen Ball und organisiere dich neu. Folge den Regeln des Ameisenschwarms: Los! Los geht’s!” Mitten in der sichtbaren Gruppe aus Teilnehmenden wirst Du selbst Teil der Performance – und das umgeben von der Natur der Waldschneise! Ausgestattet mit großen Gymnastikbällen und geführt von einer körperlosen, rätselhaften Stimme ist das Publikum eingeladen, Fragen des Zusammenseins nachzugehen: „Wie teilen wir unsere Ressourcen? Sind wir perfekt vernetzt? Was bedeutet es, wenn Deine Entscheidung nicht mehr Deine Entscheidung ist, sondern von der Gemeinschaft für dich getroffen worden ist, entschieden dadurch, was sie für nötig und sinnvoll erachtet?“

Auf einer Reise zwischen Individuum und Gemeinschaft wird ANTZ! zu einer Art Meditation, die ihr Publikum einsaugt, und mit eindringlichen Texten und komplexen Soundcollagen eine Welt zwischen Ameisen- und Menschengesellschaft vorstellen lässt.

Eintritt frei

Von und mit Katrin Bretschneider, Doris Weinberger

Gastspiel unterstützt durch das NATIONALE PERFORMANCE NETZ Gastspielförderung Theater, gefördert von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, sowie den Kultur – und Kunstministerien der Länder.

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Aufführung

Foolish Doom – oder wie wahnwitzig ist unsere Welt

WALD|LUFT|SPEKTAKEL | PHYSISCHES THEATER | GASTSPIEL | Tiny Colossus, Berlin

„Na endlich, es wurde aber auch Zeit!“ Ein übermächtiger Zauberer, der die Welt vor der Klimakrise retten wird? Darauf haben wir lange genug gewartet, oder? Die Vorstellung, dass ein allmächtiger (und üblicherweise männlicher) Zauberer die Welt allein mit einem Wink seines Zauberstabs retten kann, ist eine Fantasie, mit der viele Menschen bereits dank Mythen, Filmen und Romanen aufgewachsen sind. Das Stück befasst sich mit verlockenden Persönlichkeiten in unserer Gesellschaft, die wie Zauberer vielverheißende Lösungen für den Klimawandel präsentieren. Sei es ein Unternehmen mit dem Versprechen einer neuen Technologie oder vielleicht wir selbst, die Lösungen für andere hervorbringen – etwa, was man essen oder wie man reisen sollte. Dem komplexen Thema Klimawandel werden solche Lösungen nicht gerecht: Es wird keine einzelne, perfekte Maßnahme geben und schon gar nicht die eine Lösung, die überall und auf der ganzen Welt funktioniert. Foolish Doom bietet mit Humor und messerscharfem Witz ein Gegenmittel zum pessimistischen Klima des „Untergangs“.

Unverblümt entlarvt das Gastspiel die verwirrende Vielfalt menschlicher Antworten auf die Klimakrise und wehrt sich gegen die Hoffnungslosigkeit der Zeit, denn der große Zauberer Burnhart und seine treue Gefährtin Pippa kommen mit einer grandiosen Mission auf die Erde: die Welt zu retten. Angekommen finden sie epische Missstände und eine Kakofonie widerstreitender Menschenstimmen vor. Wird es ihnen gelingen, diesen zu entkommen und der Dunkelheit ein Ende zu setzen?

Die Perspektive auf den Weg zum Glück scheint in Foolish Doom so ernüchternd wie auch klar: Wir müssen diesen selbst wählen und gehen – “och nö?” – Vielleicht gibt uns „Foolish Doom” die nötige Kraft. Mit komödiantischen Zugang und messerscharfen Witz trampelt „Foolish Doom” auf dem Nerv der Zeit. Und statt sich den dunklen Gewitterwolken des Untergangs und der Ausweglosigkeit hinzugeben, suchen die Kunstschaffenden Möglichkeiten, positive Energie und Mut durch Mittel des Humors freizusetzen, und somit der Schwere, Ohnmacht und Müdigkeit etwas entgegenzustellen.

Horizonte Entdecken: Juryfavorit
Die Gastspieljury unseres Festival-Teilhabeprogramms „Horizonte Entdecken” wählte „Foolish Doom” aus einem Open Call unter die Top 3 und freut sich im Anschluss an die Vorstellung auf Gespräche und Austausch.

Von & mit: Leonie Baker, Peter Sweet

Eintritt frei

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Film

Blickwechsel

WALD|LUFT|SPEKTAKEL | FILM | GASTSPIEL Janina Möbius, Fonds Darstellende Künste

2023 haben Janina Möbius und ihr Team u.a. das 9. THEATERNATUR FESTIVAL und verschiedene Formate zu Publikum begleitet. Wir zeigen ihren Dokumentarfilm „BLICKWECHSEL“ im Rahmen des diesjährigen Festivals.

Weitere Informationen folgen in Kürze.

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Musik

Karaoke

WALD|LUFT|SPEKTAKEL

Für alle, die es lieben, im Auto die Musik aufzudrehen und private Konzerte zu geben: Gemeinsam macht Singen noch mehr Spaß. Mit Songs, die alle kennen und einer Atmosphäre, in der sich alle trauen – Karaoke an der RAST|STÄTTE.

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Schauspiel

Wie es euch gefällt oder was ihr wollt

THEATER MIT MASKEN | GASTSPIEL | Compania Sincara, Leipzig

Drei Clowns auf der Suche! Eusebius, Waldemar und Kerbel loten auf ganz eigene und … besondere Weise Wege zum Glück aus: Sie versuchen eine neue Welt zu bauen. Und zwar nicht irgendwie, sondern auf eine Art, wie nur sie (und wir niemals) es können: Wie es ihnen gefällt oder was sie wollen! Eine Reise durch Shakespeares absurdeste Welten – von Paradies verheißenden Inseln zu König Lears Welt des Wahnsinns – wo immer sie Glück vermuten.

Scharfer Witz, Livemusik und Maskenkunst! Ein wilder Ritt, dem Alltag davon, aber trotzdem sehr nahbar – wo könnte ein theatral-künstlicher und phantastischer Wald, wie der aus Shakespeares „Wie es euch gefällt”, besser an der Wirklichkeit kratzen, als zwischen den abgeholzten Fichtenplantagen rund um die Waldbühne Benneckenstein.

Compania Sincara
Compania Sincara ist ein 2016 gegründetes Theaterkollektiv mit Basis in Leipzig. Mit ihrer einmaligen Maskentheaterkunst ist die Compagnie eine der ungewöhnlichsten Theatererscheinungen im deutschsprachigen Raum der letzten Jahre. Rico Dietzmeyer (Capocomico), Franziska E. Schubert (Masken), Lisa-Maria Totzke (Bühne & Ausstattung) und Christoph Püngel (Licht & Produktionsleitung) bilden das Kernteam der Compagnie. In wechselnden Konstellationen von Schauspieler:innen und Musiker:innen arbeitet das Kollektiv kontinuierlich an der Revitalisierung des traditionellen Theatermittels ›Maske‹ sowie an der Kreation eines eigenen, neuen, zeitgemäßen Volkstheaters, das neben anderen progressiven Theaterformen wie Performance oder Diskurstheater dringend gebraucht wird – ein Theater, das durch die Jahrhunderte geht, um die Gegenwart aufzuwirbeln: Publikumsnah, frech, verführerisch, bewegend, politisch und zugleich sinnlich und präzise mit hoher schauspielerischer Handwerkskunst.

Horizonte Entdecken: Juryfavorit
Die Produktion wurde im Rahmen unseres Teilhabeformats „Horizonte entdecken” von der Gastspieljury, bestehend aus Bewohnerinnen und Bewohnern der Region Harz, in unser diesjähriges Programm gewählt. Dabei hat sich das Stück gegen über 100 Einsendungen im diesjährigen OpenCall durchgesetzt. Wir sind gespannt!

Es spielen: Felicitas Erben, Rico Dietzmeyer, Ronja Oehler
Livemusik: Johannes Cotta, Annegret Enderle
Regie: Rico Dietzmeyer
Bühne & Ausstattung: Lisa-Maria Totzke
Masken & Szenographie: Franziska E. Schubert
Co-Regie & Licht Christoph Püngel
Mitarbeit: Gerda Baumbach
Assistenz: Marie Hagenkötter
Fotos: Rolf Arnold

Gastspiel unterstützt durch das NATIONALE PERFORMANCE NETZ Gastspielförderung Theater, gefördert von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, sowie den Kultur – und Kunstministerien der Länder.

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Tanz

GRIT

ZEITGENÖSSISCHE TANZPERFORMANCE | GASTSPIEL | INTER-ACTIONS, Heidelberg

18 Stepboards, ein Spinningbike, Tänzer*innen, DJ und Fitness Predigerin: Die Tanzproduktion GRIT verbindet zwei Welten miteinander – Theater und Fitness. Sie nimmt das Publikum mit auf eine Reise zwischen Gemeinsamkeiten und Unterschieden von Step Aerobic und zeitgenössischem Tanz. Im Fokus steht die Suche nach einem tieferen Verständnis von Grenzen, Erwartungen, Disziplin und Unterhaltung. Aber zu welchen Kosten und für wen?

Auf unterhaltsame und fast meditative Weise findet GRIT einen eigenen Zugang und Blick auf den modernen Kapitalismus. Die Währung in dieser Performance ist Schweiß. Wie würde sich die Welt verändern, wenn unser Wohlstand nur durch die physischen Anstrengungen bestimmt wäre? Dazu verwandelt GRIT die Bühne in eine Fabrik, angetrieben und überwacht von einer gottähnlichen Person auf dem heiligen Spinning Bike. Sie treibt an und fordert immer weiter: dranbleiben, hundert Prozent geben. Mit Mitteln der Ironie schafft es der Abend, das Publikum in die besondere Energie dieser Fabrik, die unablässig immer mehr von den Beteiligten abverlangt, hineinzutreiben. Wie weit kann dieses System optimiert und maximiert werden, bevor es in eine destruktive, schmerzhafte Dystopie kippt? Was passiert, wenn die Party zu weit gepusht wird und eskaliert?

GRIT stellt die scheinbar einfache Frage: Wie können wir in Anstrengung Freude und Lust finden? Wann wird dieser Weg zu Arbeit? Die Welt der Stepaerobic verwandelt sich über den Abend hinweg mehrmals und durchläuft verschiedene Stadien. Spielerisch startend bohrt sie sich immer tiefer in das Geflecht von Leistung und Schweiß, in dem die Grenzen von Tanz und Sport verschwimmen. Das Publikum pendelt zwischen zuschauen und eingesogen werden, zwischen Sinnlichkeit und Intellekt. Und je weiter der Abend fortschreitet, desto mehr scheinen auch die Tänzer*innen das Publikum als Kraftreserve zu brauchen.

Passend zum diesjährigen Festivalthema bietet GRIT einen eigenen Blick auf das, was Glück zu verheißen verspricht. Mit dabei: Harzer Stepp-Community! – Let’s Dance!

Künstlerische Leitung & Choreographie: Edan Gorlicki
Mit: Kyle Patrick, Cecilia Ponteprimo, Leonardo Rodrigues, Lauren Rae Mace
Musik: LX DARIO

Gastspiel unterstützt durch das NATIONALE PERFORMANCE NETZ Gastspielförderung Tanz, gefördert von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, sowie den Kultur – und Kunstministerien der Länder.

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Party

JUBILÄUMSPARTY

THEATERGUCKEN + PARTY FEIERN

Am 10. August steigt die Jubiläumsparty. Und wie es sich für ein Theaterfestival gehört laden wir ein zum gemeinsamen THEATERGUCKEN und PARTY FEIERN. Ab 19:00 gibt es einen einmaligen Abend mit der Eigenproduktion Glückglückglückglückglück in 2 Kapiteln, Livemusik zum Feiern mit „Silly Souls of Music“ („Die verrückten Seelen der Welt“) und Empfang. Wir freuen uns mit Euch gemeinsam das 10. Jubiläum zu genießen!

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Kindertheater

2+2=4

THEATER FÜR KINDER | GASTSPIEL | BLOMST!, Stuttgart
ab 4 Jahren

„Was ist so alles mit vier Beinen und Armen möglich?” Zählen zum Beispiel: Doch die Tänzerinnen lassen sich dabei nur allzu gern durch andere Beschäftigungen ablenken… Nina Kurzeja entwickelt unter dem Motto 2+2=4 ein Stück für zwei Tänzerinnen und 8 Gliedmaßen. Hier sind alle Kinder richtig, die ein modernes Tanzstück erleben möchten und Lust haben, die zeitgenössischen Moves anschließend selbst auszuprobieren – denn zu jeder Aufführung gibt es anschließend einen Workshop mit den Tänzerinnen und der Choreografin Nina Kurzeja.

Auch wenn das Verhalten der Bühnenfiguren auf den ersten Blick wie von vielen ablenkenden Eindrücken gesteuert erscheinen mag, öffnen sich gerade hier mit der Zeit vielleicht neue Wege auf der Suche nach dem Glück: Man muss nur lange genug ausharren. Das Publikum erfährt auf jeden Fall jede Menge Glück beim eigenen Entdecken, im Tanz, im Zuschauen! Auf unserem Open Air-Areal umringt von Bäumen, nimmt „2+2=4” die Zuschauenden mit in eine ganz andere Welt und Begegnung als sie es vom Alltag, der Kindertagesstätte oder Grundschule gewohnt sind und lädt auf eine sinnliche Reise ein.

Ein Stück für junge Menschen ab 4 Jahren, die spielerisch einen ersten Eindruck von zeitgenössischem Tanz erlangen.

Blomst!
Ach ja, BLOMST ist Norwegisch und bedeutet „Blümchen“. Egal wie klein und unbedeutend es im ersten Moment scheinen mag – in der Summe ist es wichtig jeden Menschen in unserer Mitte zum Blühen zu bringen.

Performerinnen: Martina Gunkel, Pilar Murube, Nina Kurzeja
Choreografie: Nina Kurzeja
Musik: u.a. von Erik Satie, Scott Roller und Roderik Vanderstraeten
Ausstattung: Marie Freihofer

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Musik

Kontrabassisten auf der musikalischen Suche nach Glück – LA CONTRABASSI

MUSIK | ABSCHLUSSKONZERT EINER MEISTERKLASSE | Takanari Koyama u.a., Göttingen und überall

Ein Klavier, vier Kontrabässe, eine Meisterklasse. Zum Abschluss ihrer Meisterklasse gehen La Contrabassi unter der Leitung von Takanari Koyama auf die musikalische Suche nach Glück. Mit dabei Werke von Camille Saint-Seans, Nino Rota, The Beatles, Astor Piazolla u.v.m. Unter den Blättern der Bäume im Ambiente des WALD|STUDIOS lädt das Ensemble ein das Glück in der Musik zu finden. Zwischen raschelnden Blättern und in unmittelbarer Nähe zur Bühne, bietet die Studio Bühne des Festivals eine ganz besondere Gelegenheit – und wo hört man schon mal die Klänge mehrere Kontrabässe gemeinsam?

Musikalische Leitung: Takanari Koyama

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Aufführung

Es ist quasi Liebe

REVUEHAFTES SPRECHTHEATER | GASTSPIEL | ELEGANZ AUS REFLEX, Frankfurt a. Main

ES IST QUASI LIEBE ist ein Stück über Männerfreundschaft, Antisemitismus, Hingabe, Frauen, toxische Männlichkeit, die DDR und alte sowie neue BRD. Mit viel Musik, Bitternis und Heiterkeit.

Auch das künstlerische Team hinter dem Stück hat sich in der Arbeit mit den eigenen Hintergründen beschäftigt. Als Team von Menschen mit Ost- und Menschen mit West-Sozialisierung konnten Sie dabei auf ihre eigenen Erfahrungen und Entdeckungen von Gemeinsamkeiten und Unterschieden zurückgreifen.

Angelehnt an die Geschichte der Freundschaft zwischen dem deutschen Arbeiterkind, Schauspieler und Sänger Manfred Krug dem jüdisch-polnischen Schriftsteller und Drehbuchautor Jurek Becker, der die Shoah überlebte entsteht ein kraftvoller Abend. Manfred Krug ist in diesem Abend stellvertretend für viele andere von uns veränderungsmüde und überfordert. Er dient uns als möglicher Wegweiser, wie wir mit der Transformation, der wir uns ausgeliefert fühlen, umgehen. Auf musikalische Weise wird die Freundschaft der Beiden zum Sprungbrett für Themen unserer Zeit und gesellschaftlichen Zusammenhalt.

Es spielen: Florian Mania und Markus Bernhard Börger
Regie & Text: Carolin Millner
Kostüm, Bühne & Licht: Maylin Habig und Nils Wildegans
Musik: Jan Preißler
Dramaturgie: Fee Römer
Fotos: Robert Schittko
Teaser: Arda Funda
Transkritption: Jette Büshel

Die Produktion entstand in Koproduktion mit studioNAXOS und wird gefördert vom Kulturfonds Frankfurt RheinMain, dem Kulturamt Frankfurt am Main, dem Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst, der NASPA Stiftung und dem Fonds Darstellende Künste.
ELEGANZ AUS REFLEX wird vom Kulturamt der Stadt Frankfurt am Main mehrjährig institutionell gefördert.

Gastspiel unterstützt durch das NATIONALE PERFORMANCE NETZ Gastspielförderung Theater, gefördert von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, sowie den Kultur – und Kunstministerien der Länder.

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Aufführung

KÖNIG VON DETUSCHLAND – eine interaktive Reise ins Reichsbürger-Land

DOKUMENTARISCHE PERFORMANCE | GASTSPIEL | Polyformers, Berlin & Sachsen-Anhalt

Hatten Sie auch einmal die Sehnsucht nach einem gemeinschaftlichen Leben? Eine Gemeinschaft voller Versprechen von Sozialer Absicherung, Frieden und zwischenmenschlicher Anerkennung?

Im Herbst 2012 rief Peter Fitzek in Lutherstadt Wittenberg das „Königreich Deutschland“ und sich selbst zu dessen „Oberstem Souverän“ aus. Auf neun Hektar wollte er ein „freieres und gerechteres“ Gemeinwesen erschaffen, etablierte Verwaltungsstrukturen und ein Sozialversicherungssystem, gab eigene Dokumente aus und begründete die Währung „Engel“. Mehrere Hundert folgten ihm, bis das „Königreich“ 2017 geräumt und Fitzek in Untersuchungshaft genommen wurde. Seit 2019 ist er wieder auf freiem Fuß und arbeitet seitdem mit seiner Bewegung unter anderem am Ankauf von Immobilien für sogenannte „Gemeinwohldörfer“ in Sachsen und Brandenburg.

Das künstlerische Team der Polyformers hat recherchiert und ein dokumentarisches Stück entwickelt, was einlädt, auf theatrale Weise in diese Welt einzutauchen. Die Welt des „Königreichs Deutschland“ verbindet aktuelle Perspektiven auf die reichsideologische Szene in Deutschland, braune Esoterik, Antisemitismus, rechtes Denken, Sektenstrukturen und Führerkult und wird durch drei Performende dokumentarisch aufgearbeitet und interaktiv für ein Publikum erfahrbar gemacht.

Grundlage für „KÖNIG VON DEUTSCHLAND“ bildet das Originalmaterial, das im Zuge einer umfangreichen Recherche aus den zahlreichen Verlautbarungen der Bewegung selbst, Ausschnitten aus Telegram-Gruppen, offiziellen Dokumenten, Medienberichten und Fachliteratur sowie Interviews mit Expert*innen zu einem Theaterabend zusammengestellt wurde. Die inhaltliche Entwicklung der Produktion wurde dabei durch den Journalisten und Autor Andreas Speit beraten und begleitet. Er gilt als einer der fundiertesten Kenner der rechten Szene in Deutschland.

Das Publikum ist mittendrin. Über verschieden Stationen gibt es dabei die Möglichkeit, sich genauer über Programm, Ziele und Strukturen des „Königreichs Deutschland“ zu informieren, ihr Geld und ihre Dokumente einzutauschen oder mit Anhängerinnen und Aussteigern zu diskutieren. Ein Abend, der nicht spurlos an einem vorbeizieht und selbst Peter Fitzek selbst, zur Generalprobe geführt hat.

Mit: Alessa Kordeck, Denis Geyersbach, Ulrich Hoppe
Regie & Projektleitung: Fabian Rosonsky
Bühne & Kostüm: Sarah Methner
Musik: Matthias Erhard
Dramaturgie: Lene Gaiser
Fachberatung & Outside-Eye: Andreas Speit
Presse & Öffentlichkeitsarbeit: Sandra Ellegiers
Assistenz: Yale Ostermeier
Kostümassistenz: Tanja Faltig
Fotos: Anna Kolata

Das Gastspiel „KÖNIG VON DEUTSCHLAND – eine interaktive Reise in das Reichsbürger-Land“ wird gefördert von Land Sachsen-Anhalt.

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Kindertheater

Wolle im Wasser

THEATER FÜR KINDER | GASTSPIEL | Musiktheater Lupe, Osnabrück
ab 4 Jahren

Nach dem Erfolg von Wolle und Gack beim THEATERNATUR FESTIVAL 2023, geht die Geschichte weiter:

Wolle, ein bodenständiges, ordentliches Schaf lebt zufrieden in seinem kleinen Häuschen mit einer schönen Wiese. Doch eines Tages passiert etwas Schreckliches: die Wiese ist geklaut! Alles steht unter Wasser! Und Wolle muss weg. Sein erster Weg in Kängurien führt ins öffentliche Amt für Gerechtigkeit und Ungerechtigkeit zu der freundlichen Sachbearbeiterin Lizzie Kualahup. Ob sie ihm tatsächlich helfen kann, und dass es alles andere als leicht ist, eine neue Wiese zu finden, erzählt diese Geschichte mit Bildern, einem Videokoffer, Humor und fetziger Musik.

Das Musik­theater LUPE arbeitet seit 1997 als freies Kinder- und Jugend­theater in Osna­brück und spielt eigene Kinder­theater­produk­tionen zu ver­schie­denen gesell­schaft­lichen und ge­schicht­lichen Themen, insze­niert und erar­beitet Theater­produk­tionen mit Kin­dern, Jugend­lichen und Senior*innen, und ent­wickelt und konzi­piert Ortsbe­spie­lungen und Theater­festivals.

Ein Theaterstück über die Suche nach „Heimat” und Gerechtigkeit für Kinder ab 4 Jahren.

Horizonte Entdecken: Juryfavorit
Im Rahmen unseres Teilhabeprogramms „Horizonte entdecken” wurde die Produktion von der Gastspieljury aus Bewohnerinnen und Bewohnern der Region Harz unter die Top 3 in der Kategorie „Theater für Junge Menschen“ gewählt. Mit diesem Programm wollen wir als Festival die Nähe zu unseren Publika stärken und neue Zuschauende gewinnen, sowie das Interesse an den Darstellenden Künsten durch Teilhabe und gemeinschaftliche Auseinandersetzung stärken.

Schauspiel (im Duo): Jörg Artmann, Ellen Gottschlich, Katrin Orth, Tine Schoch
Regie und Musik: Ralf Siebenand
Bühnenbild und Kostüme: Maren Galke
Videos: Drehteam Christian Streuter
Illustration: Riccardo Sammarco
Fotografie: Martin Robben

Eintirtt frei

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Schauspiel

Der Weg zum Glück

von Ingrid Lausend
SCHAUSPIEL | GASTSPIEL | Oliver Dupont, Berlin&Köln

Haben wir unser Glück selbst in der Hand? Sind wir uns auf der Suche nach Glück eigentlich bewusst, was das persönliche Glück für uns ist? Oder jagen wir als ständig Getriebene einem Idealzustand hinterher, den wir selbst gar nicht definieren können? Diesen Fragen geht „Der Weg zum Glück” nach, spielt dabei mit der Erwartungshaltung der Zuschauenden und nimmt die namensgebende Glücksformel recht wörtlich. Einer digitalen Spielfigur ähnlich treibt der Glückssuchende in permanenter Bewegung Richtung fremdbestimmter Glückserkenntnis. Ein leerer Raum und gepixelte, flache Requisiten zeigen die Zweidimensionalität der Bühnenfigur in einer dreidimensionalen Welt. Und der Stillstand, vor allem der gedankliche, ist der Tod. Doch anders als im Spiel kann man in der Realität nicht noch einmal von vorne beginnen…

Der Abend bewegt sich – im wahrsten Sinne des Wortes- zwischen Satire, (physical) Comedy und Performance – zwischen glücklichen Kalauern und Liebesglück. Statt Antworten zu geben, erzeugt der Theaterabend eine zunehmende Anspannung, denn sind es nicht wir, die dort auf der Bühne laufen? So öffnet sich im Laufe der Vorstellung eine Ahnung, die mehr und mehr zur Gewissheit zu werden scheint: Was einst Glück verheißen hat – das einstige Versprechen, ist zum Albtraum geworden. Dabei wird übernimmt eine unsichtbare Kraft die Kontrolle über den Schauspieler: Beine und andere Körperteile bewegen ihn durch den Abend – unaufhörlich scheint er die Kontrolle über sich selbst verloren zu haben.

Seit der Premiere 2014 in Köln, hat Oliver Dupont das Stück von Ingrid Lausend unzählige Mahle aufgeführt. Diesmal wird es das Letzte Mal sein. Zum Abschluss des 10. THEATERNATUR FESTIVALS spielt er seine letzte Vorstellung der Inszenierung: Dernière! Als physischer Monolog führt uns Oliver DuPont vor Augen, was Leistungsgesellschaft bedeutet und mit uns machen kann – . So bleibt am Ende bedrücktes Aufatmen, wenn der Schauspieler nach 75 Minuten alleine auf der Bühne seinen Job zumindest für diesen Abend abgeschlossen hat und in den verdienten Feierabend entlassen wird. Hat er genug geleistet?

Mit: Oliver Dupont
Regie: Michael Martins
Text: Ingrid Lausund

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THEATERNATUR Festival

Festivalgelände Waldbühne Benneckenstein

Festival der Darstellenden Künste
Schauspiel | Livemusik | Tanztheater | Zeitgenösssicher Zirkus | Musik | Theater für Kinder | Performance | Workshops | Onlineradio

22./23.7. + 29./30.7.2024 - FREI|LUFT|KULTUR / Region Harz
2. bis 18.8.2024 - FESTIVAL AN DER WALDBÜHNE / Benneckenstein, Oberharz am Brocken


Wege zum Glück?

Zehn Jahre THEATERNATUR FESTIVAL – Das soll gefeiert werden! Zwischen abgeholzten Fichtenwäldern am Ortsrand, umringt von einem Fleckchen Mischwald, verbirgt sich die WALD|BÜHNE Benneckenstein. Zum 10. Mal präsentierte KULTURREVIER HARZ e.V. das THEATERNATUR – Festival der Darstellenden Künste im Oberharz und verwandelt die Region in eine Bühne. Das Programm der diesjährigen Jubiläumsausgabe lädt dabei auf eine Suche nach Wegweisern zum Glück, und lädt Sie, euch und uns alle ein, mit auf die Suche zu gehen.

In einer außergewöhnlichen Atmosphäre erwarten uns anregende Theatererlebnisse: Professionelle Theaterproduktionen treffen auf FEIER|ABEND-Stimmung, regionale Themen verbinden sich mit gesellschaftlichen Fragen. Kommt zusammen und lasst uns gemeinsam das Jubiläum feiern. Wir freuen uns darauf, mit euch vom 20. Juli bis 18. August 2024 gemeinsam zu: Lachen.Weinen.Denken.Genießen.

Weitere Veranstaltungen und Informationen zu Eigenproduktionen, Gastspieljury, solidarischem Preissystem, Rahmenprogramm, WALD|LUFT|SPEKTAKEL, FREI|LUFT|KULTUR, KINDER|SPEZIAL und das Festivalradio radio|funkalow auf www.theaternatur.de.
KULTURREVIER HARZ e.V.
Bahnhofstr. 22c
D-38877 Oberharz am Brocken

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Bewertungen & Berichte THEATERNATUR Festival

Ereignisse / Festival THEATERNATUR Festival 20.7. bis 18.8.2024
Ereignisse / Festival MDR Musiksommer 2. bis 31.8.2024
Ereignisse / Konzert Internationale Goslarer Klaviertage 7. bis 15.9.2024
Ereignisse / Festival Gandersheimer Domfestspiele Bad Gandersheim, Stiftsfreiheit 13
Ereignisse / Kulturveranstaltung Fürstlicher Marstall Wernigerode Wernigerode, Am Lustgarten 40
Ereignisse / Kulturveranstaltung CREATIVO Bilshausen, Fabrikstrasse 20

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